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Aden Dental
Behandlungsbereiche

Aligner-Behandlung

Die Aligner-Behandlung korrigiert Engstände und Zahnlücken mit individuell gefertigten transparenten Schienen statt fester Zahnspange. Erfahren Sie mehr über digitale Planung, Tragezeit und Retention bei ADEN Dental in Ankara.

Übersicht

Was ist eine Aligner-Behandlung?

Die Aligner-Behandlung ist ein modernes kieferorthopädisches Verfahren, bei dem Engstände, Lücken und leichte bis mittlere Bissabweichungen mit einer Serie dünner, durchsichtiger Schienen korrigiert werden, die individuell für jeden Patienten gefertigt werden. Die Schienen bestehen aus einem flexiblen medizinischen Kunststoff, liegen eng an den Zähnen an und fallen im Alltag kaum auf.

Anders als bei einer festen Zahnspange mit Brackets und Drähten sind Aligner herausnehmbar. Sie werden zum Essen und Zähneputzen entnommen und den Rest des Tages getragen. Bekannt durch Marken wie Invisalign, wird das Verfahren besonders von Erwachsenen gewählt, die im Beruf und im Alltag auf sichtbare Zahnspangen verzichten möchten.

Einen ausführlichen Überblick über die Methode bietet unser Blogbeitrag zur Behandlung mit transparenten Schienen. Ob Aligner für Sie geeignet sind, lässt sich nur durch eine kieferorthopädische Untersuchung klären.

Wie bewegen Aligner die Zähne?

Für die Behandlung wird eine Schienenserie verwendet, bei der jede Schiene einen kleinen Schritt darstellt. Jede Schiene übt eine sanfte, kontrollierte Kraft auf die Zähne aus und bewegt sie etwa 0,2 bis 0,3 Millimeter in die geplante Richtung. In vom Zahnarzt festgelegten Abständen, meist alle ein bis zwei Wochen, wird zur nächsten Schiene gewechselt, sodass sich die Zähne Schritt für Schritt der Zielposition nähern.

Für bestimmte Bewegungen können kleine zahnfarbene Kompositpunkte, sogenannte Attachments, auf die Zahnoberfläche geklebt werden. Sie verbessern den Halt der Schiene und lenken die Kraft in die richtige Richtung. Wird zusätzlicher Platz benötigt, kann eine minimale approximale Schmelzreduktion (IPR) von weniger als einem Millimeter in die Planung aufgenommen werden.

Für wen eignen sich Aligner, wann ist eine feste Zahnspange nötig?

Aligner können bei leichten bis mittleren Engständen, Zahnlücken (Diastema), kleineren Rotationen und geringfügigen Rückverschiebungen nach einer früheren kieferorthopädischen Behandlung eine wirksame Option sein. Sie kommen häufig für Erwachsene und für Jugendliche mit abgeschlossenem Wachstum infrage, die eine unauffällige Korrektur wünschen.

Bei ausgeprägten skelettalen Abweichungen, erheblichen Bissfehlstellungen, großen Rotationen, Engständen mit notwendiger Zahnentfernung oder verlagerten Zähnen ist dagegen häufig eine festsitzende kieferorthopädische Behandlung oder ein kombiniertes Vorgehen sinnvoller. Welche Methode geeignet ist, wird nach klinischer Untersuchung und Röntgendiagnostik entschieden.

Wie laufen digitaler Scan und Behandlungsplanung ab?

Die Behandlung beginnt mit einer eingehenden kieferorthopädischen Untersuchung in unserer Klinik im Ankaraner Stadtteil Çukurambar. Statt einer herkömmlichen Abformmasse erfasst ein Intraoralscanner ein dreidimensionales digitales Modell der Zähne und des Zahnfleischs; der Scan ist für den Patienten angenehm und sehr präzise. Röntgenaufnahmen und Fotos ergänzen die Unterlagen bei Bedarf.

Auf diesem digitalen Modell wird mit spezieller Software Schritt für Schritt geplant, wie sich jeder Zahn von seiner aktuellen in die Zielposition bewegen soll. Die Zahnärztin oder der Zahnarzt prüft und korrigiert jeden Schritt; nach Freigabe des Plans wird die Schienenserie individuell gefertigt. Eine Vorschau des angestrebten Ergebnisses kann am Bildschirm gezeigt werden — ein typisches Beispiel der digitalen Zahnmedizin.

Wie werden die Schienen im Alltag getragen?

Der Erfolg der Behandlung hängt wesentlich davon ab, dass die Schienen ausreichend lange getragen werden. Empfohlen sind etwa 20 bis 22 Stunden pro Tag; herausgenommen werden sie nur zum Essen, für Getränke außer Wasser und zum Zähneputzen. Kürzere Tragezeiten verlangsamen die Zahnbewegung und können die Behandlung verlängern. Das leichte Druckgefühl der ersten Tage gehört zur Eingewöhnung; mit der Zeit sind die Schienen im Mund kaum noch zu spüren.

  • Schienen beim Essen sowie bei heißen oder färbenden Getränken immer herausnehmen
  • Vor dem Wiedereinsetzen die Zähne putzen; Speisereste unter der Schiene können das Kariesrisiko erhöhen
  • Die Schienen mindestens einmal täglich mit einer weichen Zahnbürste und lauwarmem Wasser reinigen
  • Kein heißes Wasser verwenden, da sich der Kunststoff verformen kann
  • Herausgenommene Schienen in der Aufbewahrungsbox transportieren und nicht in Servietten wickeln — so gehen die meisten Schienen verloren

Welche Vorteile bietet die Aligner-Behandlung?

Im Vergleich zur festen Zahnspange bieten Aligner im Alltag einige praktische Vorteile. Zugleich hängt das Ergebnis von der konsequenten Tragezeit und regelmäßigen Kontrollen ab; die Mitarbeit des Patienten bleibt ein wesentlicher Teil der Behandlung.

  • Dezentes, transparentes Erscheinungsbild, das im Alltag kaum auffällt
  • Keine Einschränkungen beim Essen, da die Schienen zu den Mahlzeiten entnommen werden
  • Zähneputzen und Zahnseide sind einfacher als mit Brackets; die Mundhygiene bleibt leichter erhalten
  • Keine Reizungen der Schleimhaut durch Brackets oder abstehende Drähte
  • Weniger Notfalltermine, da keine Drähte brechen können; Kontrollen sind meist kurz
  • Die digitale Planung macht die Behandlungsschritte im Voraus sichtbar

Wovon hängt die Behandlungsdauer ab?

Die Behandlungsdauer ist individuell sehr unterschiedlich. Kleine Unregelmäßigkeiten lassen sich mitunter in wenigen Monaten korrigieren, umfangreichere Bewegungen dauern meist zwischen 6 und 18 Monaten. Eine realistische Einschätzung ist erst nach Untersuchung und digitaler Planung möglich.

Wesentliche Einflussfaktoren sind der Grad des Engstands, die Art der geplanten Zahnbewegungen, die Gesundheit von Knochen und Zahnfleisch sowie die tägliche Tragezeit. Starkes Zähneknirschen oder -pressen (Bruxismus) kann die Schienen schneller abnutzen und sollte bei der Planung erwähnt werden. Bei den Kontrollterminen wird der Fortschritt geprüft; bei Bedarf können zusätzliche Korrekturschienen geplant werden.

Warum ist die Retentionsphase wichtig?

Kieferorthopädisch bewegte Zähne neigen dazu, in ihre alte Position zurückzuwandern, bis sich Knochen und Zahnfleisch neu organisiert haben; man spricht von einem Rezidiv. Nach der aktiven Behandlung folgt daher die Retentionsphase, in der die neue Zahnstellung mit Retainern gesichert wird.

Zur Retention dient entweder ein dünner, hinter den Zähnen befestigter Draht oder eine transparente Retentionsschiene für die Nacht. Art und Tragedauer legt Ihre Zahnärztin oder Ihr Zahnarzt individuell fest. Soll das Ergebnis in ein umfassenderes ästhetisches Konzept eingebettet werden, lässt sich die Aligner-Behandlung auch mit einem Smile Design kombinieren.

Häufig gestellte Fragen

Die Dauer richtet sich nach dem Umfang der Fehlstellung. Kleine Unregelmäßigkeiten lassen sich mitunter in wenigen Monaten korrigieren, umfangreichere Bewegungen dauern meist 6 bis 18 Monate. Eine genaue Einschätzung erfolgt nach Untersuchung und digitaler Planung.

Empfohlen sind etwa 20 bis 22 Stunden täglich. Die Schienen werden nur zum Essen, für Getränke außer Wasser und zum Zähneputzen herausgenommen; kürzere Tragezeiten können die Behandlung verlängern.

In den ersten Tagen kann sich die Aussprache einzelner Laute leicht verändern. Die Zunge gewöhnt sich schnell an die Schienen, und das Sprechen normalisiert sich meist innerhalb weniger Tage.

Beim Wechsel auf eine neue Schiene sind in den ersten ein bis zwei Tagen ein leichtes Druckgefühl und Empfindlichkeit möglich. Das zeigt, dass sich die Zähne bewegen, und klingt in der Regel von selbst ab.

Nein, zum Essen müssen die Schienen herausgenommen werden. Mit eingesetzten Schienen wird nur Wasser empfohlen; heiße oder färbende Getränke können die Schienen beschädigen oder verfärben.

Reinigen Sie die Schienen mindestens einmal täglich mit einer weichen Zahnbürste und lauwarmem Wasser. Heißes Wasser sollte vermieden werden, da sich der Kunststoff verformen kann.

Das Verfahren wird überwiegend bei Erwachsenen und bei Jugendlichen mit abgeschlossener Zahnentwicklung eingesetzt. Über die Eignung entscheidet die zahnärztliche Untersuchung unter Berücksichtigung von Alter, Zahn- und Knochensituation.

Kontaktieren Sie möglichst bald Ihre Klinik. Nach Rücksprache mit der Zahnärztin oder dem Zahnarzt kann vorübergehend die vorherige oder die nächste Schiene getragen werden, damit die Behandlung nicht unterbrochen wird.

Ja. Die Retention ist ein fester Bestandteil der Behandlung und verhindert, dass sich die Zähne zurückbewegen. Art und Tragedauer des Retainers werden individuell festgelegt.

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