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Aden Dental
Behandlungsbereiche

Kieferorthopädie (Zahnspange und transparente Aligner)

Informationen zur kieferorthopädischen Behandlung mit fester Zahnspange und transparenten Alignern bei Zahnfehlstellungen, Lücken und Bissanomalien.

Übersicht

Was ist eine kieferorthopädische Behandlung?

Die Kieferorthopädie ist das Fachgebiet der Zahnmedizin, das Zahnfehlstellungen, Engstände und Bissanomalien diagnostiziert und korrigiert. Durch leichte, kontrollierte Kräfte werden die Zähne langsam und schonend im Kieferknochen in eine günstigere Position bewegt.

Gerade Zähne sind weit mehr als eine Frage der Ästhetik: Engstände erschweren die Reinigung und begünstigen Karies sowie Zahnfleischentzündungen, während Bissfehler auf Dauer Kaufunktion, Aussprache und Kiefergelenk belasten können.

Eine Behandlung kann im Kindesalter geplant werden, um das Kieferwachstum zu lenken, und im Jugend- oder Erwachsenenalter, um Zahnstellung und Biss zu korrigieren.

Feste Zahnspange oder Aligner?

Bei der festen Zahnspange werden Brackets aus Metall oder Keramik auf die Zähne geklebt und über Drahtbögen kontinuierlich Kräfte ausgeübt. Da sie rund um die Uhr wirkt und weniger von der Mitarbeit des Patienten abhängt, eignet sie sich auch für komplexe Fehlstellungen; Keramikbrackets fallen durch ihre zahnähnliche Farbe weniger auf.

Aligner sind herausnehmbare, transparente Schienen, die auf Basis eines digitalen Scans individuell gefertigt werden. Eine Serie von Schienen bewegt die Zähne Schritt für Schritt; zum Essen und Zähneputzen werden sie herausgenommen.

Welche Methode geeignet ist, hängt vom Ausmaß der Fehlstellung, der Bisslage und dem Alter ab. Der Behandlungsplan wird deshalb immer nach einer klinischen und röntgenologischen Untersuchung durch den Zahnarzt festgelegt.

Für wen kommt die Behandlung infrage?

Eine kieferorthopädische Behandlung ist bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit gesundem Zahnfleisch und Knochen möglich. Eine Abklärung ist unter anderem sinnvoll bei:

Für Kinder wird eine erste kieferorthopädische Kontrolle im Allgemeinen um das siebte Lebensjahr empfohlen, damit das Kieferwachstum frühzeitig beurteilt und bei Bedarf gelenkt werden kann.

  • Engständen oder Lücken zwischen den Zähnen
  • offenem, tiefem oder Kreuzbiss
  • vorstehenden Frontzähnen oder nicht durchgebrochenen Zähnen
  • Zahnwanderungen nach einer Zahnentfernung
  • notwendiger Ausrichtung vor Implantat- oder Zahnersatzversorgung

Ablauf der Behandlung bei ADEN Dental

In unserer Klinik im Stadtteil Çukurambar in Ankara verläuft die Behandlung in vier Schritten:

Vor Behandlungsbeginn wird vorhandene Karies behandelt und Zahnstein entfernt, denn eine gesunde Mundsituation ist Voraussetzung für einen reibungslosen Verlauf.

  • Untersuchung: klinische Beurteilung sowie Panorama- und bei Bedarf Fernröntgenaufnahmen
  • Planung: digitaler Scan oder Abformung; Zahnbewegungen, Methode und voraussichtliche Dauer werden gemeinsam besprochen
  • Aktive Behandlung: Einsetzen der Brackets oder Übergabe der ersten Alignerschienen
  • Kontrolle: bei festen Spangen etwa alle vier bis sechs Wochen, bei Alignern in den vom Zahnarzt festgelegten Abständen

Pflege während der Behandlung

Die tägliche Mundhygiene beeinflusst unmittelbar, wie gut die Behandlung voranschreitet:

  • rund um die Brackets langsam und gründlich putzen; Interdentalbürsten und fluoridhaltige Zahnpasta verwenden
  • harte und klebrige Lebensmittel wie Nüsse oder Kaugummi meiden
  • Äpfel und Karotten in kleine Stücke schneiden, statt hineinzubeißen
  • Aligner täglich etwa 20 bis 22 Stunden tragen und nur zum Essen und Zähneputzen herausnehmen
  • bei gelösten Brackets oder störenden Drahtenden die Praxis kontaktieren
  • Kontrolltermine regelmäßig wahrnehmen, damit sich die Behandlung nicht verlängert

Retention: Stabilisierung des Ergebnisses

Nach Abschluss der aktiven Behandlung neigen Zähne dazu, in ihre alte Position zurückzuwandern. Um dieser Tendenz entgegenzuwirken, wird ein dünner Draht auf die Innenseite der Frontzähne geklebt oder nachts eine transparente Retentionsschiene getragen.

Dauer und Art der Retention sind individuell verschieden und werden bei den regelmäßigen Kontrollen vom Zahnarzt überwacht. Die sorgfältige Einhaltung dieser Phase trägt wesentlich dazu bei, die erreichte Zahnstellung zu bewahren.

Welche Vorteile hat die kieferorthopädische Behandlung?

Richtig positionierte Zähne erleichtern das Putzen und die Verwendung von Zahnseide und tragen so dazu bei, das Risiko für Karies und Zahnfleischerkrankungen zu senken. Ein ausgewogener Biss hilft zudem, die Kaukräfte gleichmäßig auf die Zähne zu verteilen.

Wie stark diese Effekte ausfallen, hängt von der individuellen Ausgangssituation ab; realistische Erwartungen werden deshalb im Rahmen der zahnärztlichen Untersuchung besprochen.

  • leichtere und wirksamere Mundhygiene
  • verbesserte Kaufunktion
  • weniger Zahnabnutzung durch ungleichmäßige Belastung
  • positiver Beitrag zu Aussprache und Lächeln
Häufig gestellte Fragen

Das Aufkleben der Brackets und das Einsetzen der Schienen sind schmerzfrei. In den ersten Tagen nach dem Nachstellen des Drahtes oder dem Wechsel auf eine neue Schiene können die Zähne empfindlich sein und ein Druckgefühl auftreten; das lässt in der Regel rasch nach.

Die Dauer hängt vom Ausmaß der Fehlstellung, der gewählten Methode und der Mitarbeit des Patienten ab. Leichte Fälle benötigen mitunter nur wenige Monate, umfangreiche Behandlungen können 18 bis 24 Monate dauern. Eine persönliche Einschätzung ist erst nach der Untersuchung und Planung möglich.

Nein. Solange Zahnfleisch und Knochen gesund sind, gibt es keine obere Altersgrenze. Bei Erwachsenen wird zunächst der Zustand des Zahnfleischs beurteilt; falls nötig, wird vorab eine Parodontalbehandlung durchgeführt.

Damit sich die Zähne wie geplant bewegen, sollten die Schienen etwa 20 bis 22 Stunden täglich getragen werden. Herausgenommen werden sie nur zum Essen, zum Zähneputzen und wenn etwas anderes als Wasser getrunken wird.

Zähne bewegen sich ein Leben lang. Deshalb werden nach der aktiven Behandlung feste oder herausnehmbare Retainer eingesetzt; werden sie wie vom Zahnarzt empfohlen getragen, tragen sie wesentlich dazu bei, die neue Zahnstellung zu erhalten.

Harte oder klebrige Lebensmittel wie Nüsse, Krustenbrot, Kaugummi und Karamell können Brackets lösen und Drähte verbiegen. Harte Obst- und Gemüsesorten wie Äpfel und Karotten sollten in kleine Stücke geschnitten und nicht abgebissen werden.

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