Zum Inhalt springen
Aden Dental
Behandlungsbereiche

Oralchirurgie und Weisheitszahnentfernung

Informationen zur Oralchirurgie: Entfernung verlagerter Weisheitszähne, Zystenoperationen, Wurzelspitzenresektion und chirurgische Vorbereitung vor Zahnimplantaten.

Übersicht

Was umfasst die Oralchirurgie?

Die Oralchirurgie ist das Fachgebiet der Zahnmedizin, das Erkrankungen der Zähne, der Kieferknochen und der Weichgewebe des Mundes mit chirurgischen Methoden behandelt. Das Spektrum reicht von der Entfernung verlagerter Weisheitszähne über Zystenoperationen und Wurzelspitzenresektionen bis hin zum Knochenaufbau vor einer Implantatbehandlung.

Bei ADEN Dental im Ankaraner Stadtteil Çukurambar werden chirurgische Eingriffe unter sterilen Bedingungen und nach aktuellen zahnmedizinischen Standards durchgeführt. Da jeder Fall anders ist, wird der Behandlungsplan stets im Rahmen einer zahnärztlichen Untersuchung festgelegt.

Warum verursachen Weisheitszähne Beschwerden?

Weisheitszähne brechen meist zwischen dem 17. und 25. Lebensjahr durch und sind die letzten Zähne im Gebiss. Fehlt im Kiefer ausreichend Platz, bleiben sie ganz oder teilweise im Knochen oder unter dem Zahnfleisch verlagert.

Verlagerte oder ungünstig stehende Weisheitszähne können Schmerzen, wiederkehrende Zahnfleischentzündungen, Karies am Nachbarzahn und ein Druckgefühl verursachen. Beschwerdefreie verlagerte Zähne lassen sich dagegen häufig im Rahmen regelmäßiger Kontrollen beobachten; nicht jeder Weisheitszahn muss entfernt werden.

Welche Eingriffe werden durchgeführt?

Zu den häufigsten oralchirurgischen Eingriffen gehören:

Welcher Eingriff notwendig ist, wird nach der klinischen Untersuchung und der Röntgendiagnostik entschieden – bei Bedarf ergänzt durch eine dreidimensionale Aufnahme, die die Lage des Zahnes zu Nerven und Kieferhöhle zeigt.

  • Entfernung verlagerter oder teilverlagerter Weisheitszähne
  • Komplizierte Extraktionen abgebrochener oder stark zerstörter Zähne sowie von Zähnen mit gekrümmten Wurzeln
  • Entfernung von Zysten und ähnlichen Läsionen im Kieferknochen
  • Wurzelspitzenresektion bei anhaltenden Entzündungen an der Wurzelspitze
  • Knochenaufbau und Sinuslift zur Vorbereitung einer Implantation
  • Korrektur von Lippen- und Zungenbändchen (Frenektomie)

Wie läuft die Behandlung bei ADEN Dental ab?

Am Anfang stehen eine ausführliche Untersuchung und die Bildgebung. Die Zahnärztin oder der Zahnarzt beurteilt die Lage des Zahnes und seine Nähe zu Nerven und Kieferhöhle und erfragt Allgemeinerkrankungen sowie regelmäßig eingenommene Medikamente.

Die Eingriffe erfolgen in der Regel unter örtlicher Betäubung; Schmerzen während der Operation sind daher nicht zu erwarten. Die meisten Weisheitszahnoperationen dauern 20 bis 60 Minuten. Anschließend wird die Wunde vernäht, und für die Kontrolle des Heilungsverlaufs wird ein Nachsorgetermin vereinbart.

Verhalten nach dem Eingriff

Der aufgelegte Tupfer sollte etwa 30 bis 40 Minuten mit leichtem Druck gehalten werden. In den ersten 24 Stunden sollte auf Spülen und Ausspucken verzichtet werden; äußere Kühlung am ersten Tag hilft, die Schwellung zu begrenzen und das Blutgerinnsel in der Wunde zu schützen.

In den ersten Tagen sind weiche, lauwarme Speisen zu bevorzugen; heiße, harte und körnige Lebensmittel sollten gemieden werden. Rauchen und Alkohol können die Wundheilung verzögern und sollten mindestens 48 bis 72 Stunden vermieden werden.

Die verordneten Medikamente sind wie besprochen einzunehmen. Bei zunehmenden Schmerzen, anhaltender Blutung oder Fieber sollte die Praxis kontaktiert werden. Die Weichgewebsheilung ist meist nach ein bis zwei Wochen weitgehend abgeschlossen.

Häufig gestellte Fragen

Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung, daher sind während der Operation keine Schmerzen zu erwarten; spürbar ist lediglich ein Druckgefühl. Beschwerden nach dem Abklingen der Betäubung lassen sich in der Regel mit den empfohlenen Schmerzmitteln gut kontrollieren.

Schwellung und Empfindlichkeit sind meist in den ersten zwei bis drei Tagen am stärksten und klingen innerhalb einer Woche deutlich ab. Das Weichgewebe heilt überwiegend in ein bis zwei Wochen; die vollständige Knochenheilung kann mehrere Monate dauern.

Nein. Verlagerte Zähne, die keine Beschwerden verursachen und Nachbarzähne oder umliegendes Gewebe nicht schädigen, können im Rahmen regelmäßiger Kontrollen beobachtet werden. Die Entscheidung trifft die Zahnärztin oder der Zahnarzt anhand von Untersuchung und Röntgenbefund.

In den ersten 24 Stunden sollten heiße, harte und körnige Speisen gemieden und weiche, lauwarme Mahlzeiten bevorzugt werden. Trinkhalme und Rauchen sind nicht zu empfehlen, da sie das schützende Blutgerinnsel lösen können.

Bei unkontrollierten Allgemeinerkrankungen, der Einnahme von Blutverdünnern oder Osteoporose-Medikamenten sowie in der Schwangerschaft ist vor dem Eingriff eine ausführliche Abklärung nötig; bei Bedarf stimmt sich die Praxis mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten ab.

Möchten Sie Ihre Behandlungsmöglichkeiten besprechen?

Termin buchen
Termin buchen