Zahnaufhellung: Methoden in der Praxis und für zu Hause
Wie funktioniert eine Zahnaufhellung?
Bei der Zahnaufhellung werden eingelagerte Farbmoleküle im Zahnschmelz und Dentin durch einen kontrollierten Oxidationsprozess aufgespalten. Als Wirkstoff dient in der Regel Wasserstoffperoxid oder Carbamidperoxid.
Kaffee, Tee, Rotwein und Tabak führen mit der Zeit zu äußeren Verfärbungen; Alterung, bestimmte Medikamente und Entwicklungsfaktoren können Verfärbungen im Zahninneren verursachen. Vor jeder Aufhellung stehen eine zahnärztliche Untersuchung und bei Bedarf eine professionelle Zahnreinigung, damit das Gel die Zahnoberfläche gleichmäßig erreichen kann.
Wie läuft das In-Office-Bleaching ab?
Das In-Office-Bleaching findet in der Praxis unter zahnärztlicher Aufsicht statt. Das Zahnfleisch wird mit einer Schutzbarriere abgedeckt, anschließend wird ein höher konzentriertes Gel auf die Zahnoberflächen aufgetragen.
Eine Sitzung dauert meist 45 bis 60 Minuten; das Gel wird dabei in Intervallen erneuert. Manche Protokolle nutzen zusätzlich eine spezielle Lichtquelle. Je nach Grad der Verfärbung können mehrere Sitzungen erforderlich sein.
Wie funktioniert das Home-Bleaching?
Für das Home-Bleaching werden nach einer Abformung oder einem digitalen Scan individuelle Schienen angefertigt. Ein niedriger konzentriertes Gel wird in die Schienen gegeben, die täglich einige Stunden oder über Nacht getragen werden.
Die Anwendung dauert in der Regel ein bis zwei Wochen und wird zahnärztlich begleitet. Frei verkäufliche, unkontrolliert verwendete Produkte können dagegen Zahnschmelz und Zahnfleisch schädigen.
Welche Methode ist für wen geeignet?
Die Wahl der Methode hängt von der Ursache der Verfärbung, der Zahn- und Zahnfleischgesundheit sowie vorhandenen Füllungen und Kronen ab. Aufhellungsgele wirken nur auf natürliche Zahnsubstanz; Füllungen, Veneers und Kronen verändern ihre Farbe nicht.
Der Behandlungsplan wird daher im Rahmen der zahnärztlichen Untersuchung festgelegt; dabei werden auch Karies, Zahnfleischprobleme und Schmelzrisse geprüft. In manchen Fällen wird eine Kombination aus In-Office- und Home-Bleaching gewählt.
In der Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei unbehandelter Karies, fortgeschrittener Zahnfleischerkrankung oder ausgeprägter Empfindlichkeit wird die Aufhellung verschoben oder ein anderes Vorgehen empfohlen. Da die Zahnentwicklung noch nicht abgeschlossen ist, wird sie bei Jugendlichen unter 18 Jahren in der Regel nicht durchgeführt.
Wie lassen sich Empfindlichkeiten in den Griff bekommen?
Eine vorübergehende Empfindlichkeit gegenüber Heißem und Kaltem ist nach der Aufhellung häufig und klingt meist innerhalb weniger Tage ab. Treten Beschwerden während des Home-Bleachings auf, empfiehlt sich eine Pause und Rücksprache mit der Praxis.
- Zahnpasten mit Kaliumnitrat oder Fluorid können die Beschwerden lindern
- Sehr heiße und kalte Speisen sollten einige Tage gemieden werden
- Bei Bedarf wird in der Praxis Fluorid oder ein desensibilisierendes Mittel aufgetragen
- Bei anhaltender Empfindlichkeit sollte die Praxis kontaktiert werden
Wovon hängt die Haltbarkeit des Ergebnisses ab?
Die Aufhellung ist keine dauerhafte Farbveränderung; der erreichte Farbton kann mit der Zeit nachlassen. Entscheidend sind vor allem die täglichen Gewohnheiten: der Konsum färbender Getränke wie Kaffee, Tee und Rotwein, das Rauchen, die häusliche Mundhygiene sowie regelmäßige Kontrollen und professionelle Zahnreinigungen.
Lässt der Farbton nach, sind nach zahnärztlicher Beurteilung kurze Auffrischungen möglich; der Bedarf ist von Person zu Person unterschiedlich. Bei Fragen erreichen Sie das Team von ADEN Dental in Çukurambar, Ankara telefonisch oder über WhatsApp.
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